Kalkschulter

Bei einer längeren Fehl- oder Überbelastung und chronischen Entzündungen kann es im Lauf der Zeit zu Kalkablagerungen in den Sehnen kommen. Man spricht dann von einer Kalkschulter.

Oft entwickelt sich daraus auch ein Engpaßsyndrom. Die dadurch hervorgerufenen Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen können bis zur Bewegungsunfähigkeit des Armes führen.


Symptome

Die Kalkablagerungen im Schultergelenk quälen beim Liegen auf der betroffenen Seite, aber auch bei Überkopf- und Drehbewegungen. Auch plötzliche Schulterschmerzen ohne Auslöser oder Belastungsschmerzen sowie eine Bewegungsunfähigkeit des Armes können Anzeichen für eine Kalkschulter sein.


Therapie

Im Anfangsstadium helfen meistens physiotherapeutische Übungen um die Durchblutung zu fördern und die Beweglichkeit zu erhalten. Auch eine Stoßwellentherapie kann den Stoffwechsel so anregen, dass er die kristallinen Fremdkörper selbst auflöst. Schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente sowie die Kühlung der Schulter lindern die Schmerzen und bremsen die Entzündungsvorgänge.

Oft führen oben kombinierte Therapien zum gewünschten Heilungserfolg. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, können operative Behandlungsmethoden wie die Gelenkspiegelung den Kalk in den meisten Fällen aus der Sehne wieder herauslösen.