Engpasssyndrom (Impingement)

Davon betroffen sind häufig Personen mit Berufen oder Freizeitaktivitäten, die Überkopfarbeiten erfordern. Dabei kommt es durch Über-und Fehlbelastung zu einer akuten oder chronischen Entzündung des Schleimbeutels unter dem Schulterdach. Der dadurch bedingte Engpaß verursacht die Schmerzen und kann auch zu einer Schädigung der wichtigen Sehnen im Gelenk führen.


Symptome

Die Schulterschmerzen treten insbesondere beim Armheben auf. Diese können auch oft an der Außenseite des Oberarmes wahrgenommen werden.

Bei fortschreitender Erkrankung kommt es auch in der Nacht beim Liegen auf der betroffenen Seite zu Schulterschmerzen. Unbehandelt kann es zu einer Schulterversteifung kommen.


Therapie

Eine frühzeitige Behandlung vergrößert entscheidend die Erfolgschancen. Als erste Maßnahme sollte die Ursachenvermeidung der belastenden Bewegungen der Schulter sein. Desweiteren greifen bewährte Therapieformen wie die medikamentöse Behandlung von Schmerzen und Entzündungen sowie physiotherapeutische Übungen.

Die Therapie kann auch durch schmerzstillende Injektionen direkt an den Entzündungsherd erweitert werden. Auch Akupunktur oder Stoßwellentherapie können zum Heilungserfolg beitragen.

Sollte die Erkrankung bereits fortgeschritten sein oder können nicht operative Maßnahmen keine Linderung mehr bringen, so kann eine Gelenkspiegelung mit Beseitigung der Engpaßsituation als erfolgreiche Therapieform in Betracht kommen.