Arthrose in der Schulter

Durch die fortschreitende Zerstörung des Gelenkknorpels verliert das Schultergelenk allmählich seine Beweglichkeit in alle Richtungen oder ist durch Schmerzen immer stärker eingeschränkt. Die Arthrose zeigt sich vorwiegend im fortgeschrittenen Lebensalter, kann aber auch schon in jüngeren Jahren zu Problemen im Alltag führen.

Die Erkrankung lässt sich wie alle Arthroseerkrankungen nicht heilen, aber durch eine frühzeitige Diagnose und Behandlung stark mildern und verzögern.


Symptome

Die Symptome sind am Anfang eher unspezifisch und äußern sich meist durch eine Einschränkung in alltäglichen Handgriffen, die allmählich schwer fallen, z.B. über Kopf oder hinter den Rücken greifen, Wurfbewegungen oder unerklärlicher Kraftverlust.


Therapie

Die konservativen Therapieansätze sind unter anderem Physiotherapie, Ergotherapie, Stoßwellentherapie sowie eine multimodale Schmerztherapie.

Im Anfangsstadium können auch Präparate zur Anregung des Knorpelaufbaus eingesetzt oder Injektionen mit Hyaluronsäure in das Gelenk verabreicht werden.

Es muss jedoch immer individuell entschieden werden, welche Maßnahmen die richtigen sind, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu stoppen bzw. den Verlauf zu verzögern. Sollten die o.g. Behandlungsmethoden nicht zum gewünschten Erfolg führen, besteht die Möglichkeit der Gelenkspiegelung mit Knorpelglättung und Entfernung des erkrankten Gewebes sowie der zumeist minimal-invasive Einsatz von künstlichen Schultergelenken.