Akute und chronische Instabilität

Nach einer ausgekugelten Schulter kann der dadurch entstandene Schaden eine Instabilität verursachen. Meistens wird die vordere Gelenklippe (Labrum) abgerissen.

Die Schulter kann dann schon bei alltäglichen Bewegungen wieder herausspringen. Passiert dies öfters, können weiterführenden Schäden im Gelenk entstehen, welche dann nur noch schwer behoben werden können. Eine bleibende Instabilität oder schmerzhafte Bewegungsseinschränkungen können die Folge sein.


Symptome

Meistens bemerkt man eine wiederkehrende Instabilität im Schultergelenk, wenn die Schulter bei kleineren und größeren Belastungen immer wieder herausspringt.

Gerade jedoch bei jüngeren Patienten fehlen nach der ersten ausgekugelten Schulter Schmerzen oder Instabilitätszeichen. Deswegen ist eine zügige und zielorientierte Diagnostik und Therapie äußerst wichtig, um Verletzungen zu beheben, die erst nach längerer Zeit offensichtlich werden.


Therapie

Bei nachgewiesenem Schaden im Gelenk ist eine operative Behandlung meistens unausweichlich, um Folgeerscheinungen wie ein erneutes Herausspringen der Schulter oder Arthrose zu verhindern. Jedoch muss die Entscheidung zu einem konservativen oder operativen Therapieansatz immer individuell gefällt werden.

Mittels der Gelenkspiegelung können die Schäden meistens über zwei kleine Hautschnitte minimal invasiv behoben werden.